Museumstag Wien 2018
Albertina: Claude Monet. Die Welt im Fluss, Kunsthistorisches Museum: Bruegel

Am 6.12.2018 besuchten alle Zeichner der C-Klassen zwei Ausstellungen:

Albertina: Claude Monet und das Kunsthistorische Museum: Pieter Bruegel.

Den Vormittag verbrachten die 49 Schülerinnen und Schüler in der überfüllten Albertina. Die Ausstellung zu Claude Monet ist wie immer ein Publikumsmagnet und besonders gut besucht.


Claude Monet steht wie kein anderer für die Malerei des Impressionismus. Der französische „Meister des Lichts“ war ein zentraler Wegbereiter der Malerei im 20. Jahrhundert. Er malte am Meer, an der Steilküste der Normandie und an den Ufern der Seine. Die Wasseroberflächen seiner Bilder reflektieren die leuchtenden Farben üppiger Vegetation im Sommer und den geheimnisvoll grau und blau gefrierenden Dunst seiner Landschaften im Winter. Monets Licht und Farben wechseln auf der Leinwand mit der sich stets verändernden Natur und mit der Vielfalt an atmosphärischen Eindrücken, die der Maler vor den Motiven empfindet. Um sie in ihrer Erscheinungsvielfalt zu erfassen, malt er viele seiner Motive in Serien. Ein wahrer Augenschmaus.

 

Nach einer kleinen Mittagspause besuchten wir das KHM. 
2019 jährt sich der Todestag von Pieter Bruegel dem Älteren (um 1525/30 – 1569) zum 450. Mal. Anlässlich dieses Jubiläums widmet das Kunsthistorische Museum Wien diesem Künstler, dem bedeutendsten niederländischen Maler des 16. Jahr­hunderts, die weltweit erste große monographische Ausstellung. Nur knapp über vierzig Gemälde haben sich überhaupt von der Hand Bruegels erhalten. Mit zwölf Tafeln besitzt das Kunsthistorische Museum Wien die bei weitem größte Sammlung. Bruegels Popularität resultiert auch aus den oft moralisierenden, immer figurenreichen und wirkmächtigen Kompositionen selbst, die den Betrachter zum Nachdenken über die Vielschichtigkeit der Bildinhalte einladen.

 

Ein anstrengender aber besonders lehrreicher Tag mit selten gesehenen Originalen.